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Silvester-Glow in Südafrika, Nazi-Vorwürfe in Mailand und die große Frage, ob man 2026 direkt mit einem handfesten Shitstorm beginnen muss. Basti und anredo melden sich aus dem Exil zurück und klären, warum man für eine Bar neuerdings einen Algorithmus braucht und wie viel Imperialismus in einen Podcast passt.
Zwischen den Jahren hat es die beiden Jetsetter in völlig unterschiedliche Klimazonen verschlagen. Während anredo in seiner Sommerresidenz in Kapstadt mit Milliardären auf Booten schaukelt, den Pool-Boy erwartet und versucht, das Wort „Kescher“ ins Englische zu übersetzen, zelebriert Basti das bittere Gegenteil. Deutschland ist eingeschneit, Köln versinkt im Blizzard, und Basti flüchtet in die Modemetropole Mailand. Doch statt besinnlichem Dolce Vita gibt es Archive-Fashion aus dem Jahr 2009 und die Erkenntnis, dass Norditalien der Wirtschaftsmotor ist, während der Rest wohl nur „das Geld versäuft“.
Kaum ist das Jahr ein paar Tage alt, fliegen auch schon die Fetzen: anredo wirft Basti vor, nach seiner „Woke-Gören-Eskapade“ endgültig im rechten Spektrum gelandet zu sein. Basti hält mit modischer Arroganz dagegen und berichtet von exklusiven Speak-Easy-Bars, in die man nur mit einem KI-gelösten Rätsel und geflüsterten Codewörtern gelangt.
Eine Folge über den ganz normalen Wahnsinn des Jahreswechsels, über politische Blindheit am Kap, die Rückkehr des Imperialismus auf Donald Trumps Speiseplan und das bizarre Gefühl, wenn der eigene Facebook-Feed nur noch aus brennenden Schweizer Clubs besteht. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Egal ob Schickimicki-Urlaub oder Shopping-Trip – der Erfolgspodcast rundfunk 17 startet 2026 genau so, wie das alte Jahr aufgehört hat: mit viel Meinung und wenig Ahnung.
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